Innehalten und entfalten: was will ich wirklich?

Ja, wir fragen uns ja schon, was wir vom Leben wirklich wollen, doch oft überrollen uns Zweifel, Ängste oder die scheinbar unendlichen kleinen Verpflichtungen des Alltags. Plötzlich stellen wir fest, dass wir unsere eigentlichen Ziele und Träume gar nicht kennen oder vernachlässigen, gefangen in einem Netz aus „Das schaffe ich sowieso nicht“ oder „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt“ oder ähnlich. Doch was, wenn der richtige Moment genau jetzt ist? 🌼There’s no time like the present! 🌟

Dieser Blogbeitrag lädt dich ein, innezuhalten und mutig dir diese Frage zu stellen, die zu oft ungehört bleibt. Zudem werden wir Schritt für Schritt einige der relevantesten Überlegungen dazu durchgehen und wir visualisieren das Ganze. Und los geht’s:

Schritt 1

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und setze dich an einen ruhigen Ort, an dem du nicht gestört wirst. Atme ruhig ein und aus und lasse Gedanken an dir vorbeiziehen, sie kommen und gehen.

Schritt 2

Stelle dir folgende Fragen und nimm dir Zeit, um darüber nachzudenken und es dir vorzustellen:

  • Was will ich in meinem Leben und warum ist es mir wichtig?

    Was motiviert dich und bringt dir Erfüllung? Wo erlebst du die meiste Passion und Freude? Denke darüber nach, was du in deinem Leben wirklich brauchst, um glücklich und erfüllt zu sein. Überlege dir auch, welche Aufgaben und Tätigkeiten dir mühelos von der Hand gehen und in welchen Bereichen du dich kompetent und sicher fühlst? Und ganz wichtig: Wo kannst du authentisch sein?

  • Was wäre wenn?

    Stelle dir vor, du betrachtest dein Leben in 10, 20 oder 50 Jahren. Was denkst du über die Entscheidungen, die du getroffen hast? Was, wenn du die Dinge, die dir am Herzen liegen, nie wirklich angegangen bist, weil du unsicher warst oder es nie wirklich versucht hast? Oder gar nicht weisst, was du eigentlich willst? Oder was wäre, wenn du es gewagt hast – oder zumindest versucht hast? Auf welche Art von Dir selbst möchtest du zurückblicken?

  • Welche Stärken und Fähigkeiten habe ich, die mir dabei helfen, meine Ziele und Wünsche zu erreichen?
    Denke an all die positiven Eigenschaften und Fähigkeiten, die du besitzt. Wie können sie dir auf dem Weg nützlich sein?

  • Welche Hindernisse gibt es auf diesem Weg und welche Ressourcen brauche ich, um dies zu überwinden?
    Identifiziere mögliche Herausforderungen und überlege dir, was du brauchst um diesen optimal zu begegnen. Was macht die Vorstellung möglicher Hindernisse mit dir? Welche Gedanken treten auf? Sind sie stärker als dein Wunsch und deine Bedürfnisse und hindern dich daran? Niemand mag Hindernisse. Aber wie wir sie bewerten und wie wir uns selbst bei der Bewältigung dieser bewerten, ist letzendlich entscheidend. Stell dir vor, wie ein Hinderniss kommt und du weisst, du schaffst es trotzdem, vielleicht lernst du noch was dabei und kannst es sogar mit Humor nehmen.

  • Was liegt in meinem Einflussbereich und was nicht?
    Unterscheide zwischen den Dingen, die du direkt beeinflussen kannst, und denen, die ausserhalb deiner Kontrolle liegen. Konzentriere dich auf die Bereiche, in denen du etwas bewirken kannst. Hast du das Selbstvertrauen, dass du das schaffst?

  • Was ist der erste Schritt, um meinem Ziel näher zu kommen?
    Überlege, welcher konkrete und umsetzbare Schritt dich deinem Ziel ein Stück näher bringt. Kleine Schritte sind wichtig, um Selbstwirksamkeit zu erleben und nicht überfordert zu sein.

  • Ist mein Ziel realistisch und erreichbar?
    Überprüfe, ob dein Ziel realistisch ist und ob der Schritt, den du geplant hast, machbar ist und was du dafür brauchst.

Schritt 3

Stelle dir nun vor, das, was du wirklich willst, zu realisieren. Wie fühlst du dich dabei? Male dir diese Vorstellung so lebendig wie möglich aus. Welche Emotionen empfindest du? Wie sieht dein Leben aus, wenn du dein Ziel erreicht hast? Lass dieses Bild vor deinem inneren Auge lebendig werden.


Puh, das war jetzt vielleicht etwas viel, aber genau solche Übungen bringen dich mehr zu dir selbst. Wer will nicht das tun und sein, was er wirklich will? Oft verharren wir einfach im Status quo, alles läuft mehr oder weniger automatisiert ab. Irgendwann fragen wir uns: Ist das wirklich das, was ich will? Dann erinnern wir uns an all die Dinge, die wir noch vorhatten, und denken, es sei zu spät.

Deswegen, nimm dir gerne mehrmals Zeit für diese Übung. Einmal wird da nicht reichen, und das muss es auch nicht. Ganz viel Spass dabei, und wenn du Hilfe brauchst, freue ich mich darauf, davon während einer Session in der Praxis zu hören.

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